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Individuelle Golf & Kulturreise Vietnam mit Bangkok, Mai 2016

Liebe Frau Tanger

Anbei ein kleiner Bericht unserer Reise. Es hat alles sehr gut geklappt und wir freuen uns schon auf eine nächste Reise!

Viele Grüße, Sabine W.
(Rundreise Vietnam mit Bangkok Mai 2016)

Um es gleich vorweg zu sagen: es hat alles wunderbar geklappt. Die beiden kleinen Patzer sind nicht Ihre Schuld gewesen. Da ich denke, dass Sie nicht immer vor Ort sind, möchte ich Ihnen gern eine kleine Übersicht über Hotels, Aktivitäten etc. geben.

HCMC:
Guide/Fahrer:
Wir wurden am Flughafen von unserem Fahrer und einem sehr netten, sehr gut Deutsch sprechenden jungen Mann empfangen. Leider weiß ich seinen Namen nicht, aber wir haben sehr bedauert, dass wir ihn nicht weiter als Guide in HCMC hatten. Er hat uns bis ins Hotel begleitet, hat abgewartet, ob mit dem Einchecken alles funktioniert. Dann hat er ungefragt eine Karte von HCMC organisiert, uns eingezeichnet, wo wir uns befinden und gleich ein paar Tipps gegeben, z.B. wo man gut essen kann. Haben wir am nächsten Abend ausprobiert: es war hervorragend und genau das, wir wollten, unten eine Bar, oben ein Restaurant.
Am 1. Morgen nach der Ankunft erwartete uns Frau Hieu mit Fahrer und wir lernten die Notre Dame Kathedrale, das Opernhaus von außen, die City Hall, einen Markt und schließlich das Kriegsmuseum (nichts für empfindliche Gemüter) kennen. Frau Hieu war leider nicht so sehr daran interessiert, uns die Stadt näher zu bringen, es kam alles einem "Abhaken“ nah, sie erklärte sehr wenig und wenn wir nach dem Kriegsmuseum nicht auf eine Kaffepause gedrängt hätten, wären wir nach weniger als 2 Stunden wieder im Hotel gewesen. Leider war das im Mekong-Delta nicht wesentlich besser, trotzdem haben wir die Zeit dort sehr genossen. Frau Hieu beantwortete unsere Fragen, von ihr selbst kam wenig.
Super war, dass das Auto stets und überall mit laufender Klimaanlage auf uns wartete und wir sofort gekühltes Wasser bekamen. Am nächsten Morgen wurden wir wieder pünktlich abgeholt und zum Flughafen gebracht.
Hotel:
Das Sofitel HCMC liegt sehr gut, allerdings würde ich beim nächsten Mal ein etwas größeres Zimmer wählen. Wir haben den Dachpool sehr oft genutzt, gerade wenn wir abends noch etwas Zeit hatten und es tat gut, den Jetlag auf diese Art und Weise zu überwinden. Das Frühstück im Hotel ist sicher ganz besonders, die Auswahl und auch die nette Betreuung haben uns sehr gut gefallen. Wir waren auch abends in der Bar und auch dort sehr zufrieden, gegessen haben wir im Hotel allerdings nicht.
Restaurants:
Gegessen haben wir im HUM vegetarian (ausgefallene veg. Küche in gehobenem Ambiente), Dining room (modern vietnamese cuisine); die Rooftop-Bar sowie das Hotel Caravelle sind in der Tat etwas angestaubt!
Außerdem:
Die Maifeiertage in Vietnam dauern 4 Tage, an denen das öffentliche Leben zum großen Teil ruht. So fanden wir z.B. keine Rikschafahrer, der Verkehr war nicht heftiger als in einer deutschen Großstadt, die Restaurants sehr leer.
Der Flug nach Da Nang fiel angeblich wg. technischer Probleme aus, wir vermuten wegen der max. 20 wartenden Passagiere eher wirtschaftliche Gründe…

Da Nang:
Guide/Fahrer:
Der Fahrer wartete seit mehr als zwei Stunden am Flughafen auf uns und fuhr sofort ins Fusion Maia.
Ausflug nach Hoi-An: wir wurden von einem sehr netten und sehr interessierten jungen Mann begleitet, der uns sowohl die Geschichte, als auch die Küche und den Markt von Hoi-An auf einzigartige Weise näher brachte. Wir hätten ihn gern auf der ganzen Reise dabei gehabt und er war der beste Guide in Vietnam!
Mit dem Fahrer gab es ein kleines Missverständnis mit der Abholzeit in Ba Na Hills: da er kein Englisch verstand, zeigte mein Mann  mit Hilfe seiner Finger, dass er in 5 Stunden wiederkommen solle. Der Fahrer hat 5 Uhr (17 Uhr) verstanden, was hieß, dass wir noch 2 Stunden in Ba Na Hills hätten warten müssen. Wir haben dann die Kontaktnummer angerufen und der Fahrer kam dann auch schnell. Wir haben daraus gelernt und zukünftig die Abholzeiten mit der Weckerfunktion unseres Smartphones angezeigt. Das hat hervorragend funktioniert. Und es hat sich nicht nur hier gezeigt, dass das Speichern des von Ihnen geschickten Reiseablaufs im Mobilphone wirklich empfehlenswert ist.
Hotel:
Das Fusion Maia ist sicherlich ein ganz besonderes Hotel und wir waren total begeistert von dem netten jungen engagierten Personal, den superschönen Bungalows, dem guten Essen, den sehr guten Spa-Anwendungen (ich bin Physiotherapeutin und die Damen und Herren wussten, was sie taten!), es war kurz gesagt ein Traum!!! Mehrfach hat uns unsere Fusionista versucht zu erreichen und uns schließlich ein kleines Geschenk im Zimmer gelassen, auch zum Geburtstag meines Mannes gab es eine kleine Aufmerksamkeit. Die immer persönliche Ansprache, Nachfrage nach unserem Befinden, das ständige Bemühen uns einen schönen Aufenthalt zu bereiten waren einzigartig. Auch der Strand war sehr sauber und gepflegt, wie die ganze Anlage.
Golf:
Die Temperatur (in Da Nang um 33 Grad mit hoher Luftfeuchtigkeit) wäre sicher nichts für jeden gewesen, in HCMC und Bangkok (37 Grad, nachts über 30 Grad) hätte ich nicht Golf spielen wollen.
Ba Na Hills: was für ein Platz, was für ein Service, was für eine Hitze! Hier in den Bergen staute es sich ziemlich und nach 9 Löchern hatte ich keinen einzigen trockenen Faden mehr am Leib. Supergute Betreuung durch die Caddies mit eiskalten Tüchern, kalten Getränken, gute Platzkenntnisse, zurückhaltend, neue Schlägersätze: es war perfekt (bis auf die Tatsache, dass in der Dusche das Wasser wegen Reparatur abgestellt war, was ich erst merkte, als ich eingeschäumt war;-))
Montgomery Links: Superschöner Platz, nette Caddies, gute Schläger und wegen des leichten Windes sehr angenehm zu spielen
Da Nang Golf: eher ein Links-Platz, schlechter Pflegezustand, gebrauchte Schläger in schlechten Bags, Caddies sehr aufdringlich und übergriffig (man bot uns u.a. eine Nacht zu 4 an und das Gewicht meiner Brust wurde getestet - Humor war gefragt),  aber auch hier wegen des Windes angenehm zu spielen
Kochkurs Hoi-An: inclusive des Einkaufs auf dem Markt, der Schifffahrt und des Kochkurses (jeder musste ran, auch mein Mann) ein Erlebnis, welches wir nicht missen möchten.
Restaurants: wir haben das Ressort sehr genossen und waren nur einmal bei "Madame Lan“, sehr groß, sehr laut, sehr schmutzig aber das Essen war sehr gut und hatte keine Nachwirkungen. Sehr schön die Lage am Fluss mit den vielen bunt beleuchteten Schiffen und der Musikbeschallung an der Promenade - typisch asiatisch!
Außerdem: Da Nang und Hoi-An sind sicher nicht mit den Großstädten zu vergleichen: sauberer, ruhiger und wohlhabender eben. Am Strand zahllose Bauaktivitäten der großen Hotelketten, schnell hin, ehe das Touristengetto a la Spanien eröffnet ist…

Halong Bay:
Fahrer/Guide:
Wie verabredet wurden wir am sehr frühen Morgen am Hotel abgeholt und zum Flughafen gebracht. Hier fand ein Fahrerwechsel statt, dies wurde uns bereits vorher angekündigt. In Hanoi erwartete uns Mr. Chinh, der mehrere Jahre in der DDR gelebt hatte (witzigerweise in der gleichen Stadt, in der heute unsere Tochter studiert) und nach der Wende für mehrere vietnamesische Ministerien in der BRD gearbeitet hatte. Wie verabredet begleitete er uns zur Halong Bay und wusste viele interessante Dinge über Land und Leute zu berichten. Er war - obwohl sicher immer sehr Partei-verbunden - mittlerweile sehr kritisch gegenüber der kommunistischen Partei eingestellt und hat uns schon dadurch viele Einblicke in das Leben in Vietnam vermitteln können.
Auf dem Weg in die Halong Bucht hat es fürchterlich geregnet, hinterher erfuhren wir, dass es sich wohl um einen kleinen Taifun gehandelt hat. Die Straßen waren überflutet, da der Regen so schnell nicht ablaufen konnte. Wäre das Wetter weiter schlecht geblieben, hätte auch das Schiff nicht abgelegt und wir hätten lediglich auf dem Schiff geschlafen und gegessen. Dies ist üblich bei schlechtem Wetter.
Schiff:
Nicht nur das Schiff, auch die ganze Fahrt war sicher ein Höhepunkt unserer Reise und wir sind froh, uns dazu doch entschlossen zu haben. Das Schiff und die Kabine waren sehr gut ausgestattet, es hat an nichts gefehlt. Das Personal sehr nett, stets um uns bemüht, das Essen großartig, die Ausflüge (Kajakfahrt, Höhlen, Perlenzucht) sehr interessant und die Bucht sehr malerisch. Leider ist die ganze Bucht - und dies ist Ihnen sicher bekannt - sehr vermüllt. Wir haben daher auf die angebotenen Badeausflüge verzichtet, wie auch alle anderen Gäste des Schiffes.

Hanoi:
Guide/Fahrer:
Mr. Chinh holte uns wie versprochen pünktlich ab, er hatte in Halong übernachtet. Während der Fahrt nach Halong am Vortag bemerkte er, dass ihm kein Programmablauf zur Verfügung stehen würde und dass er daher vorschlagen würde, die Erkundigungstour in Hanoi (woher wusste er davon ohne Programm?) erst am Tag nach unserer Ankunft in Hanoi durchzuführen. Mit dem Programm konnten wir ihm schon während der Fahrt dank des immer und überall gut funktionierenden Internets aushelfen, auf der Fahrt zurück nach Hanoi bestand er jedoch erneut auf den freien Nachmittag in Hanoi und der Erkundigungstour am 12.05. Wir waren bereits um 14.00 im Hotel und machten uns dann auf eigene Faust und mit dem Reiseführer auf den Weg. So hatten wir den Hoan Kiem See samt seiner Tempel sowie Teile der Altstadt schon gesehen, als Herr Chinh uns am nächsten Morgen im Hotel erwartete. Er stellte uns einen anderen sehr gut deutsch sprechenden Führer vor, der dann die Erkundigungstour inclusive Rikschafahrt mit uns unternahm. Herr Chinh war offensichtlich mit anderen Aufgaben ausgelastet…;-)! Dem neuen Guide war es sehr unangenehm, dass wir den Tempel im Hoan Kiem See bereits gesehen hatten und dafür auch die Eintrittsgelder bezahlt hatten. So lud er uns zur Entschädigung in ein Straßenrestaurant ein. Literaturtempel und Altstadt hat er uns dann noch gezeigt und uns auf viele interessante Details hingewiesen. Am vorletzten Tag (Golf) und bei der Abreise hatten wir nur unseren Fahrer zur Verfügung, der leider kein Englisch verstand, sich aber große Sorgen machte, ob er alles richtig verstanden hatte und schließlich den Hotelportier als Übersetzungshilfe dazu holte…das war sehr sympathisch!
Hotel:
Das Sofitel Metropol ist sicher ein sehr gutes Hotel in alten Kolonialstil mit mindestens einem neu angebauten Flügel. Es gibt Zimmer mit Poolblick, Straßenblick und Hinterhofblick. Es war etwas unglücklich, das wir beim Bezug des Zimmers nicht sofort gesehen hatten, dass das Zimmer lediglich die Aussicht auf eine ca. 3 m entfernte weiße Wand bot. Da wir unsere Koffer bereits ausgepackt hatten, haben wir auf einen Zimmerwechsel verzichtet. Das Zimmer war allerdings sehr ruhig. Wir haben sowohl in der Poolbar als auch im vietnamesichen Restaurant gegessen und waren sehr zufrieden. Es wird sicher in der High Season zu Engpässen bei den Poolliegen kommen, wir haben mit Mühe und Not noch etwas gefunden. Offensichtlich wird das Hotel auch von den Crews einiger Fluglinien genutzt, die dann die freien Tage gern am Pool verbringen.
Golf:
Der Sky Lake Golf Course war, was das Erlebnis "Golf in Vietnam“ anging, unsere schlechteste Erfahrung. Vom weiten Weg einmal abgesehen, hatten wir den Eindruck, dass der Golfclub derzeit keine großen Gewinne einfährt: vom schlechten Handtuch über bereits von anderen Gästen getragene Badelatschen, über das Billigduschgel in den Umkleiden bis hin zu den schlechten Schlägersätzen und den sehr schlecht ausgebildeten Caddies…
Wir bekamen beide sehr zusammengewürfelte Schlägersätze, wobei die Auswahl bei den Herrensätzen noch größer war als bei den Damensätzen. Mein Schlägersatz bestand zur Hälfte aus Herrenschlägern, die dazu noch so alt waren, dass sie gut einen Platz m Museum bekommen könnten. Das Pitch bei meinem Mann bestand aus einem abgebrochenen Schaft, die Schläger hatten alle unterschiedliche Griffe und es war sowohl bei meinem Mann und noch mehr bei mir schwierig, hier adäquaten Ersatz zu bekommen. Das Cart war vollgepackt mit der Verpflegung und den Belongings der Caddies, für unsere Utensilien war kein Platz vorgesehen. Hier gab es dann das 2. Mal Diskussionsbedarf. Die Caddies gaben während des Spiels Schläger an ohne zu fragen, so bekam ich zum Beispiel jeweils beim zweiten Schlag egal aus welcher Entfernung ein Pitching Wedge in die Hand gedrückt. Das Englisch der Damen war mehr als dürftig und erst ein verärgertes Gespräch brachte meinen Caddie dazu, mir die Schläger zu geben, die ICH bevorzugte. Am 4.Loch fing es an heftig zu gewittern, unsere Caddies machten keinerlei Anstalten, das Spiel zu unterbrechen, da ihnen wahrscheinlich damit die nachmittägliche 2.Runde entging. Schließlich fuhr mein Mann zurück zum Clubhaus, da wir außerdem keine Schirme im Bag hatten. Wir orderten dann Regenschirme, die uns am Ende zusätzlich berechnet wurden. Es war absolut üblich, dass mein Caddie meinem Mann in den Schlag lief. Puttlinien durfte ich nicht selbst ansehen, die Dame war von ihrem Können überzeugt. Der Platz war in gutem, aber nicht in sehr gutem Zustand. Außerdem gibt es Baumaßnahmen auf dem Platz, die auf eine Veränderung der Spielbahnen hindeuten.
Außerdem:
Zufällig lernten wir  im Hotel einen aus Sizilien (Palermo) stammenden Italiener kennen, der sagte, Hanoi wäre wie Palermo…der Vergleich drängte sich uns auch auf, wobei Palermo gefährlicher und schmutziger ist. Wir haben nie Angst um unser Hab und Gut oder unser Leben gehabt, es wurden keine Drogen auf offener Straße verkauft, aber es ist in Teilen schon schmuddelig und der Straßenverkehr sicher nichts für zartbesaitete Seelen. Wir sind immer problemlos über die Straßen gekommen. Der Begriff "Kühlkette“ ist den Vietnamesen sicher unbekannt, wer einen empfindlichen Magen hat, sollte vielleicht eher auf vegetarische Gerichte als auf stundenlang in der Hitze liegendes rohes Geflügel zurückgreifen….

Bangkok
Auf dem Rückweg hatten wir noch die Gelegenheit, bei einem Stop-over Bangkok kennen zu lernen.
Sicher das absolute Gegenteil von Vietnam, zumindest was das Verhältnis Autos/Motorräder anbelangt.
Hotel:
Shangri-La Hotel Bangkok: kannte mein Mann von Geschäftsreisen und ist sicher u empfehlen, da es sehr zentral an der Skytrain-Station und einer Anlegestelle am Fluss liegt. Wir hatten ein sehr komfortables Zimmer im Krungthep-Flügel, es gibt mehrere Pools, Restaurants, Frühstücksräume etc. Die leidige Diskussion, die wir vorab mit Bekannten führten, welches Hotel den nun DAS Hotel Bangkoks wäre, ist sicher Jammern auf hohem Niveau. Es war perfekt und ich wüsste nichts, was dort zu verbessern wäre.
 
 

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